Häufig gestellte Fragen
- Aufbau
der Modelle, Fahrgeräusche
- Schmieren, reinigen
- Der kleinstmögliche Kurvenradius
- Digitalisieren
- Umbau auf Oberleitungsbetrieb
- 3-Leiter-oder Wechselstrombetrieb
- Radgröße
- Zusatzballast, Steigungen, Haftreifen
Viel Freude mit Ihrem Halling-Modell
wünscht Ihnen
Leopold Halling GmbH
Aufbau der Modelle, Fahrgeräusche:
Bei unseren Modellen wurde immer darauf geachtet, dass der sichtbare Bereich
im Fahrgastraum auch sichtbar bleibt. Dieser dadurch entstehende relativ
große Hohlraum und die Tatsache, dass unsere Modelle aus Kunststoff
hergestellt sind, fördern leider die Geräuschentwicklung sehr.
Bei annähernd naturgetreuer Geschwindigkeit ist diese Erscheinung
aber meistens nicht mehr störend. Bei unnatürlichen schnellen
Vollgasfahrten, wofür die Modelle eigentlich nicht gedacht sind,
hört sich das nicht so gut an. Auch achten wir schon bei der Konstruktion
sehr darauf, dass alle Teile der Modelle auch nach der Fertigstellung
so weit als möglich zerlegbar und zugänglich bleiben, damit
wird auch den Bastlern die Möglichkeit gegeben, die Modelle optisch
und elektrisch umzugestalten. "ZURÜCK"
Schmieren, reinigen:
Alle unsere Antriebe und Getriebe sind mit einem Dauerschmiermittel versehen,
das nicht verharzt und auch nicht aus dem Getriebe ausläuft. Für
den "Standardbetrieb" reicht diese Schmierung wahrscheinlich
für viele Jahre. Man kann das auch kontrollieren, wenn an der Unterseite
die Zähne der Zahnräder glänzen, ist meistens kein Schmieren
notwendig. Bei überdurchschnittlich hohem Einsatz sollte man nur
Modellbahnöl in sehr geringer Menge (z.B. mit Zahnstocher) auf die
Zahnräder, Schnecke und Achsauflagen auftragen. Achtung! Der Motor
ist mit Bronzelagern ausgestattet und darf nicht zusätzlich geschmiert
werden. Verschmutzungen durch Haare oder Fasern an den Getrieben vorsichtig
mit einer Pinzette wegzupfen, ohne die Zahnräder oder Radkontakte
zu berühren/beschädigen. "ZURÜCK"
Der kleinstmögliche Kurvenradius:
Der kleinste, mögliche Kurvenradius ist immer vom längsten Achsabstand
des Modells abhängig. Generell sind unsere Modelle im Maßstab
1:87 H0 auf Roco R2 (R=360mm) getestet und betriebsfähig. Manche
H0-Modelle können auch einen Kurvenradius von 200mm und etwas weniger
bewältigen. Wenn dies für Ihre Modellanlage von Bedeutung ist,
dann fragen sie bitte vor dem Kauf nach dem jeweilig kleinstmöglichen
Kurvenradius, der mit dem Modell ihrer Wahl befahrbar ist. (technik@halling.at)
"ZURÜCK"
Digitalisieren:
Einige unserer Modelle sind mit Digitalschnittstelle ausgestattet, bei
denen der Dummystecker nur noch durch den Decoderstecker ersetzt wird.
Die Modelle ohne Digitalschnittstelle lassen sich aber relativ leicht
umbauen. Die meisten Modelle unserer Produktion sind mit Mabuchi-Gleichstrommotoren
ausgestattet, die normalerweise kaum mehr als 250mA / Motor aufnehmen.
Die Mabuchi-Motoren sind für den Digitalbetrieb sehr gut geeignet.
Die Modelle sind zerlegbar und alle Lötstellen, die sie zum Einbauen
eines Decoders brauchen, sind zugänglich. Sie können eigentlich
jeden handelsüblichen Decoder einbauen oder von Ihrem Händler
einbauen lassen, den Ihnen Ihr Händler empfiehlt und nach Anleitung
vom Decoderhersteller vorgehen. Wenn bei einem Modell keine Schnittstelle
vorhanden ist, entweder den Stecker vom Decoder abtrennen und direkt verkabeln
oder, wenn Sie es wünschen, können wir auch eine 8(2x4)-polige
IC-Sockelleiste mit angelöteten Litzen mitliefern, die dann als Buchse
für den Decoderstecker passt. Maßgebend für die Wahl Ihres
Decoders ist nur, ob Sie mehrere Sonderfunktionen in Ihr Modell einbauen
wollen. Wichtig! Sie sollten auf jeden Fall die Kondensatoren von den
Motoren entfernen, wenn Sie die Modelle digitalisieren! Mit dem von uns
angebotenen Uhlenbrockdecoder
gibt's kein Problem . "ZURÜCK"
Umbau auf Oberleitungsbetrieb:
Generell werden fast alle unsere Modelle mit Metallstromabnehmern ausgeliefert,
die mit einer Schraube (M2) am Wagendach befestigt sind. Die Stromabnehmer
sind in den meisten Fällen in der gleichen Farbe lackiert, wie das
Dach. Es reicht, wenn man die oberste Kontaktfläche der Stromabnehmer
mit feinem Schleifpapier von der Farbe befreit und an der Innenseite einen
Kabelschuh mit der M2-Schraube mitbefestigt.
Die Litzendrähte (alle), die auf der rechten Seite (in Fahrtrichtung
gesehen, meistens rot) den Strom von den Rädern abnehmen, müssen
von den Radkontakten entfernt werden und vom Motor einmal zum Kabelschuh
des Stromabnehmers geführt werden. "ZURÜCK"
3-Leiter-oder Wechselstrombetrieb:
Nur wenige unserer Modelle sind für Wechselstrom bzw. 3-Leiterbetrieb
geeignet, da durch die niedrig gebauten Getriebe und die kleinen Räder
an der Unterseite der Modelle meist keine Bodenfreiheit mehr für
einen Wechselstromschleifkontakt übrig bleibt. Auch das sehr geringe
Gewicht ist hierbei nicht vorteilhaft. Die für Wechselstrom geeigneten
Modelle sind im Web-Shop
angeführt. "ZURÜCK"
Radgröße:
Immer wieder kommen Fragen von Kunden, speziell von Bastlern, warum wir
für unsere Getriebe und Antriebe keine größeren Räder
als 10mm Laufdurchmesser anbieten. Der Grund dafür ist die Leistungsgrenze
der Motoren und die Stabilität der Zahnräder mit Modul 0,3mm.
Fast alle Getriebe (Vario, KSW, Drehgestellantriebe...) sind 1:22, 1:20
oder auch 1:19 untersetzt. Die verwendeten Motoren sind mit 250mA (= 0,25
Ampere) pro Motor Stromaufnahme limitiert. Wenn nun größere
Räder als 10mm eingesetzt werden, so kann es sein, dass die Stromaufnahme
diese 0,25A pro Motor überschreitet und bei längerem Betrieb
der Motor zu heiß wird und die Motorwicklung durchbrennt. Diese
Temperaturentwicklung kann unter Umständen nicht nur die Motoren,
sondern auch das ganze Modell zerstören. "ZURÜCK"
Zusatzballast, Steigungen,
Haftreifen:
Wir verwenden für unsere Getriebe Zahnräder mit einem Zahnradmodul
von 0,3mm, das heißt, dass die Messing-Antriebsschnecke mit 6mm
Durchmesser ca. 0,55mm in das 6,5 bis 7,2mm große Kunststoff-Antriebszahnrad
eingreift. Über viele Jahre hat sich diese Antriebstechnik als sehr
zuverlässig und haltbar erwiesen. Die Motoren, von denen diese Getriebe
angetrieben werden, sind nicht zu stark, um die Zahnräder oder Schnecken
zu zerstören. Auch Haftreifen stellen noch kein Problem dar. Wenn
aber einem Modell zu viel Ballast zugefügt wird, dann wird beim Bremsen
(Strom abschalten oder Strom schnell reduzieren) das ganze Gewicht des
Modells mit seiner Masse über die Schnecke auf das Zahnrad wirken.
Das hat zur Folge, dass die Lebenserwartung der Antriebszahnräder
nur mehr sehr gering ist. Das heißt, für den Einsatz auf Anlagen
mit größeren Steigungen und/oder engen Radien sollten für
Mehrfach-Traktion eher mehrere angetriebene Modelle zusammengehängt
und elektrisch verbunden werden. Funktioniert weit besser. "ZURÜCK"
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